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Höhlenkundliche Exkursionen


Wege im Inntal

Eine Exkursion mit dem Bus oder mit Privatautos durch das Inntal ergänzt besonders gut den Vortrag "Wege im Inntal". Folgende Variante als Ganztagesexkursion wurde bereits erfolgreich durchgeführt:

Mensch und Höhle: Anthropospeläologische Wege im Inntal

Die Exkursion besucht einige außerordentlich interessante Objekte im Inntal auf insgesamt drei Wanderungen und vermittelt darüber hinaus natürlich auch einen schönen Eindruck dieser herrlichen Landschaft zwischen Wendelstein und Kaisergebirge.

Die Exkursion wird per Bus durchgeführt. Nach der Fahrt nach Neubeuern, einem sehenswerten Ort am Eingang zum Inntal empfiehlt sich als erstes ein Blick in das „Arbeitsgebiet“ von der Terrasse des örtlichen Cafés.

Auf einer Wanderung von ca. einer Stunde vom Marktplatz aus wird die Wolfsschlucht aufgesucht. Ein ehemaliger unterirdischer Wetzsteinabbau bietet unter anderem die Höhle in der Wolfsschlucht, eine Versturzhöhle mit Inschriften.

Bei Altenbeuern kann bei einem kurzen Stopp ein ähnlich kurioses Objekt besucht werden, der ehemalige Mühlsteinbruch Hinterhör.

Die Weiterfahrt führt über Nussdorf nach Brannenburg. Eine landschaftliche sehr reizvolle Wanderung (wieder ca. 1 Std.) führt über die "Biber", einem Nagelfluhrücken (Bayerns flächenmäßig größtes Naturdenkmal) mit Durchgangshöhle, Wallfahrtskirche und Eremitenhöhlen an der Biber.

Nach der Weiterfahrt durch das Inntal nach Oberaudorf ist dort ein Mittagsjause an einem besonderen Ort vorgesehen: Im "Höhlenhaus" Weber an der Wand, einem in eine Halbhöhle hineingebauten Wohnhaus, das uns der Eigentümer natürlich auch zeigt.

Den Rest der Zeit füllt eine Wanderung aus, die einige besondere Objekte miteinander verbindet. 

Zunächst führt die Runde über den Oberaudorfer Schlossberg mit den Resten der Auerburg und Gängen unter der Burg.

Am Fuße des Berges befindet sich das so genannte Burgtor mit einem kleinen Museum, u. a. mit geologischen Exponaten und Funden aus der Grafenhöhle.

Blick aus dem Grafenloch

Den Abschluss bildet der etwa halbstündige Aufstieg zum Grafenloch, einer mittelalterlichen Fluchthöhle mitten in senkrechter Felsenwand, nebst einem Abstecher zum Gräfinloch.

Die gesamte Runde wird sicher gute 3 Stunden in Anspruch nehmen und es wird Zeit für die Rückfahrt.

Die Exkursion ist für jedermann und jede "Kondition" gut geeignet, da sie "leicht verdauliche", ungewöhnliche Höhlen mit landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten verbindet.


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