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Peter Hofmann

Geburt aus der Höhle:
Der Schöpfungsmythos der Pueblo-Indianer

Das Thema Höhle in den verschiedenen Religionen gehört natürlich zu den Kernthemen des Arbeitskreises HöRePsy, die Jubiläumstagung 1999 stand ganz im Zeichen dieses Generalthemas. Eine Art Resumée zog der Autor im Vergleich der Gründer großer Religionen und es viel auf, dass gerade ganz am Anfang der Religionen das Thema Höhle häufig eine dominante Rolle spielt (Hofmann 2000).

Bei allen Beiträgen standen bisher die Naturreligionen, insbesondere die der Völker des riesigen amerikanischen Kontinentes, noch etwas im Abseits.

Dies soll nun ein klein wenig nachgeholt werden.

Und es ist schon erstaunlich: kaum wendet man sich dorthin, findet man erneut in den Schöpfungsgeschichten der Ureinwohner verstärkt ein einziges Thema: Die Höhle.

Dabei lohnt die nähere Beschäftigung vor allem mit der Geschichte der Pueblo-Indianer oder Anasazi, wie die Vorfahren der heute noch lebenden Stämme oft genauer genannt werden.

Ihnen gebührt ein allererster Rang unter allen Völkern, die (ur-)geschichtlich mit der Höhle verbunden sind – geradezu Sensationelles gibt es da zu entdecken: Ihr Schöpfungsmythos handelt fast ausschließlich von Höhlen

Doch lassen wir zunächst die Legende selbst erzählen:

Der Mythos

Die erste Stufe

Am Anfang der Zeit waren Länder und Meere von keinerlei Lebewesen bevölkert. Alles war tot und starr und nichts regte sich. Die Menschen und die Tiere aber schliefen tief im Inneren der Erde, so wie Larven von Käfern dies heute noch tun. Sie schliefen so fest, dass sie sich nicht bewegen konnten und die hatten auch kein Bewusstsein von sich und der Umgebung. Das war die erste Stufe des Daseins.

Die zweite Stufe

Allmählich wurde der Schlaf leichter und die Lebewesen begannen, Bewegungen auszuführen. Ihre Glieder rührten, hoben und senkten sich, aber ohne Ziel und Zweck, denn noch immer fehlte den Lebewesen das Bewusstsein ihrer selbst und der Dinge, die um sie herum waren.

Dies war die Zweite Stufe des Daseins.

Die dritte Stufe

Erst nach sehr langer Zeit gelangten die Lebewesen auf die dritte Stufe. Sie wussten plötzlich, dass sie existierten und das etwas um sie herum war. Sie bewegten sich jetzt mit Verstand und Absicht und griffen nach allem, was ihnen begegnete. Sie liefen herum, aber sie stießen aneinander, denn es herrschte undurchdringliche Dunkelheit um sie herum. Beim Zusammentreffen mit anderen erkannten die Menschen aber, dass noch andere Menschen da sein mussten und dass Tiere da waren.

Dennoch blieb alles totenstill, denn kein Mensch sprach einen Laut und kein Tier ließ sich vernehmen. Die Menschen nährten sich von dem Fleisch der Tiere und machten sich aus deren Knochen Werkzeuge. Auch tanzten sie schon, und bei einem dieser ausgelassenen Tänze geschah es, dass einer der springenden Tänzer plötzlich gegen einen harten Gegenstand stieß, der sich über ihm befand. Und so spürten die Menschen, dass sich über ihren Häuptern eine Decke hinzog. Sie staunten sehr, denn bis dahin hatten sie geglaubt, dass es über ihnen nur die leere, unendliche Finsternis gebe. Von dieser Zeit an wussten sie, dass sie sich in einer Höhle befanden. Da beschlossen sie, in die Decke ein Loch zu bohren. Für diese Arbeit stellte sich der Waschbär zur Verfügung, ergriff einen Knochen und versuchte, ein Loch zu bohren. Es gelang ihm aber nicht. Da machte sich der Mottenwurm daran und er hatte mehr Glück. Man erweiterte das Loch zu einem Schacht, der nach oben führte. Von dort herab drang eine leichte Helligkeit und die Menschen und die Tiere begannen hinauf zu steigen. So endete die dritte Stufe das Daseins.

Die vierte Stufe

Als die Menschen und Tiere oben ankamen, befanden sie sich in einer neuen großen Höhle, in deren Mitte ein mächtiges Feuer brannte. Nun gewannen sie mit einem Male die Fähigkeit des Sprechens, und sie nannten den Schacht, durch den sie gekommen waren, Sipapu. Sie errichteten einen Altarstein und dankten der Großen Mutter Erde für Ihre Errettung aus der Finsternis der Tiefe. Sie machten auch aus Lehm ein Abbild der Großen Muttter Erde und legten es auf den Altar, um es immer vor Augen zu haben.

Die fünfte Stufe

Die Menschen und die Tiere lebten undenkliche Zeiten in dieser großen Feuerhöhle, die sie Kiva nannten. Sie glaubten nun, dass dies die gesamte Welt sei. Sie beteten zur Großen Mutter Erde und tanzten zu deren Ehre. Dabei schwenkten sie das Bild der Großen Mutter über ihren Häuptern. Eines Tages aber entdeckte der Mottenwurm hinter dem Altarstein einen natürlichen Kamin. Dieser führte noch weiter nach oben. Er kroch darin hinauf und war plötzlich geblendet von sehr hellem Licht, das ihn nun umgab. Er schrie vor Schrecken und Freude zugleich. Denn er erkannte, dass er sich auf der Spitze eines großen Berges befand, der vom Wasser umgeben war. Er stieg den Berg hinunter und watete in das Wasser. Dort baute er sich einen kleinen Erdhügel, setzte sich darauf und dachte nach. Allmählich verlief sich das Wasser und es blieb nur Schlamm übrig. Da stieg der Mottenwurm wieder zum Gipfel des Berges empor und kroch durch den Kamin zurück in die Kiva-Höhle. Dort erzählte der Wurm den Menschen von seiner Entdeckung und versuchte sie zu bewegen, mit ihm nach oben zu kommen. Aber alle fürchteten sich. Erst nach langem Zaudern fasste der Waschbär Mut und stieg durch den Kamin hinauf. Als er dort sah, dass der Wind inzwischen den Schlamm getrocknet hatte, rief er alle anderen Tiere und die Menschen und alle kamen durch den Kamin herauf. Sie erblickten den Vater Sonne und waren geblendet von seinem Glanz. Die Tiere aber verteilten sich gleich in alle vier Himmelsrichtungen, die Menschen begannen Häuser zu bauen und auch das Land zu bestellen. Auf dieser fünften Stufe des Daseins befindet sich der Mensch noch heute.

Die sechste Stufe

Nach seinem Tode aber wird der Mensch zurückkehren in das Dunkle Reich der Großen Mutter Erde und wird dort selbst ein unterirdischer Gott. Das ist dann die sechste und letzte Stufe des Daseins

Soweit die Nacherzählung der Entstehungsgeschichte der Menschheit gemäß dem Mythos der Pueblo-Indianer.

Auswirkungen

Wenn ein Volk einen derart starken religiösen Bezug zu Höhlen hat, ist es kaum verwunderlich, dass sich das in der Lebensweise widerspiegelt.

In Architektur ...

Nun gibt es ja eine Reihe von Höhlenvölkern, aber die Indianer sind auch auf einer relativ hohen Stufe der Zivilisation in einer erstaunlichen Weise dem Höhlenleben verhaftet geblieben, wie man sehen wird. Anders als bei anderen Zivilisationen hat offenbar mit fortschreitender Entwicklung der Drang nach dem Schutz der Höhle angehalten und wurde weniger vom Drang nach Licht und "Freiheit" abgelöst, wie das meist ja der Fall ist. Wir verdanken diesem Umstand einige der interessantesten architektonischen Baudenkmälern der Geschichte.

Der ganze Südwesten der USA war schon zur frühesten Altsteinzeit bewohnt und erstaunlich hoch entwickelt, damals spielte sich das Leben ganz überwiegend in Höhlen ab, viele Funde zeugen davon. Auch religiöse Feste sind dort nachgewiesen.

Das Vorkommen von Höhlen ist überdies hauptsächlich in den etwas gebirgigeren Landesteilen sehr häufig. Die ursprünglichen Siedlungsplätze liegen überwiegend dort.

Später wurden einzelne Gruppen in die Ebenen verdrängt und bewahrten auch dort in Bauwerken den Höhlencharakter, indem man Grubenhäuser errichtete, Löcher von kreisrundem Grundriss, etwa 4m maximal im Durchmesser, die mit Ästen überdeckt und dann wieder mit Erde zugeschüttet eine Art künstliche Höhle darstellten. Manchmal musste man mit Leitern von oben hinabsteigen, so tief konnten sie in der Erde liegen.

Erst um den Beginn unserer Zeitrechnung erfolgte ein leichter Wandel, vermutlich mit ausgelöst durch die Zuwanderung anderer Rassen aus Mittelamerika. Die Grubenhäuser ragten nun zum Teil aus dem Boden, der Erdüberwurf fiel weg. In den nächsten Jahrhunderten verstärkte sich diese Tendenz, jetzt wurden auch Viereckshütten errichtet – auch in ihnen blieb aber der Höhlencharakter erhalten, sie hatten keine Fenster. Außerdem bauten die Bewohner ihre Häuser höchst ungern in die freie Landschaft, sondern sie entdeckten nun Höhleneingänge oder Felsüberhänge als Baugrund. Praktischerweise ließen sich nun zudem natürlich vorhandene Höhlenteile als Lagerräume nutzen.

In der Anordnung der Häuser wiederum ist das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen ausgedrückt, sie stehen immer nahe beieinander, in Gruppen angeordnet.

Aus dieser Wohnweise ist übrigens der Sammelname Pueblos entstanden. Das spanische Wort "Pueblo" (aus dem lateinischen Stamm pulus = Volk), bedeutet "Dorf".

Zur Berühmtheit brachte es die Siedlungsform der Indianer schließlich vor allem durch ihre in der Spätzeit entwickelten Mammutbauten. In konsequenter Weiterentwicklung ihres eingeschlagenen Weges bildete sich z7unächst die Mehrstöckigkeit der Bauten heraus, schließlich die Riesenbauten, die heute noch als beeindruckende archäologische Hinterlassenschaft zu bewundern sind.

Im südlichen Arizona finden sich Reste von Bauten, die drei Stockwerke und auf jedem Stockwerk 200 (!) Zimmer hatten, also für 2.000-3.000 Personen ausgelegt waren. (Die meisten der Räume lagen logischerweise auch hier in völliger Dunkelheit (!), über ein Belüftungssystem war aber die Luftzufuhr bestens geregelt.

Eine besondere Form weist das sogenannte "Rote Haus" am Fuße des Navaho-Berges in Arizona auf. In einem riesigen Höhlenportal befindet sich (neben einigen Höhlendörfern in der Nähe) ein Steinhaus von 30 m Länge, an das sich rechts und links bogenförmig weitere Häuserreihen anschließen, so dass diese einen großen Hof umschließen. Und diesen völlig nach außen abschirmen. Im Hauptgebäude wohnten dabei in 120 Zimmern etwa 300-400 Personen

... und Kult

Wenig erstaunlich ist angesichts dieser Entwicklungen, dass der Kult, ja das ganze Denken der Pueblos von der Herkunft aus der Höhle beherrscht wird.

Ihre Kulthandlungen sind eine Art bildhafter Darstellung des Urmythos, der Vorstellung von der Großen Mutter Erde, aus der Das Leben kam und zu der sie zurückkehren werden (erst sehr spät kamen männliche Gottheiten hinzu).

Die Mutter Erde wurde auch bildlich dargestellt, darauf kommen wir später noch zu sprechen.

Mittelpunkt der religiösen Feiern waren – wie sollte es anders sein – unterirdische Bauwerke ganz unterschiedlicher Größe. Immer führte der Zugang durch ein Loch in der Decke über eine Leiter hinab.

Die Bauten versinnbildlichen also die Feuerhöhle Kiva. Entsprechend sind sie ausgestattet: Eine Feuerstelle in der Mitte und ein weiterer Schacht nördlich davon weiter in die Tiefe (das vom Mottenwurm gebohrte Loch).

Südlich aber befindet sich immer der Altarstein mit einem Abbild der Großen Mutter Erde.

Interessant ist, dass später die Kulträume bis zur bloßen Andeutung vereinfacht wurden. Heute ist manchmal der Altarstein nur noch eine senkrechte Platte, der Schacht nach unten ein kleines, in die Erde gegrabenes Tongefäß, die Feuerstelle nur noch eine Mulde am Boden. Die Uridee aber blieb, ebenso wie das geheimnisvolle des Ortes, der bis heute in der Regel nur eingeweihten zugänglich ist.

Kein Wunder auch, dass besonders Frauen ursprünglich das Priesteramt ausübten.

Rund um den Kultbau befindet sich immer der Festplatz, auf dem bestimmte Gemeinschaftsfeiern stattfinden, besonders Maskentänze. Thema dieser Maskentänze ist wieder die Darstellung des Urmythos, ein Tänzer mit Adlermaske schlüpft wiederholt durch einen Reifen, den die Schlange bildet, die die Erdmutter darstellt. So vollzieht sich erneut das Hervortreten aus der Unterwelt durch den engen Schacht. Während des Tanzes begehen die Häuptlinge und Priester im Kultbau selbst das noch weiter zurückliegende Ritual des Aufstieges aus der Urhöhle, der Geburt aus der Erdentiefe. Mit drogenähnlichen Mitteln versetzen sie sich für mehrere Stunden in einen Schlaf und steigen dann an die Oberfläche, wo sie von der Gemeinde erwartet werden.

Eine Entdeckung

Mit einer ziemlich bedeutsamen Entdeckung - bezeichnenderweise wieder in einer Höhle - wurde die Kultur der Pueblo-Indianer 1950 ins Licht der Wissenschaft gerückt. Ein Farmer fand Tonfiguren, die seither als mit die bedeutsamsten archäologischen Funde in Amerika gelten.

Ernst Schertel beschreibt etwas malerisch, aber um so zitierwürdiger, die Fundumstände:

"Es ist März 1950. Heiß brennt die Frühlingssonne auf die schroffen Felswände des Range Creek Canyon, in dessen Tiefe die Schmelzwasser der Schneegipfel zu Tal brausen. In den flachen Teilen des Hochlandes spross bereits saftiges Grün, blanke Rinderherden weiden unter dem wachsamen Auge berittener Cowboys auf den nahrungsspendenden Almen. Es ist nicht leicht, die freiheitslüsternen Tiere zusammen zu halten. Dann und wann versucht die eine oder andere Gruppe sich zu verselbständigen und einem Streifen Gras zu folgen. Solche Ausreißer wieder einzubringen ist oft sehr mühsam und nicht selten müssen sich die Farmer selbst auf den Weg machen und die Einzelgänger suchen. Die Nachbarn helfen oft mit.

In solcher Lage befindet sich der Farmer Clarence Pillings, der eine Ranch in diesem Gebiet des Staates Utah besitzt und von benachbarten Ranchbesitzern zu Hilfe gerufen worden ist, um einige verlaufene Kühe aufzuspüren. Er stülpt seinen breitrandigen Sombrero auf, winkt seinen Bruder heran und dann marschieren vier Männer in die Wildnis hinaus.

Die Spur der flüchtigen Tiere führt nach Süden zu einem flachen Bergrücken - einer so genannten Mesa - und verliert sich dann im Geröll. Der Berg ist völlig kahl und besteht nur aus einem einzigen riesigen Felsmassiv. Tief eingeschnittene Schluchten und Schründe durchfurchen ihn, es scheint schwer, hier überhaupt etwas finden zu können.

Ratlos lassen die Männer ihren Blick umherschweifen, rufen, pfeifen - aber nichts rührt sich. Nur ein kurzes, hartes Echo kommt von den glühenden Steinwänden zurück.

In diesem Augenblick nimmt etwas anderes in der Landschaft die Aufmerksamkeit der Farmer gefangen: Nahe dem Gipfel des Berges leuchten silberweiß die Trümmer eines Bauwerkes, das im schwarzen Rachen einer Höhle steht wie ein einzelner Zahn in einem riesigen finsteren Maul. Die Männer vergessen einen Augenblick ihre Rinder und klettern den brüchigen Fels hinan, um den merkwürdigen Bau und die Höhle zu erkunden.

Kühl umfängt sie bald die immer tiefer werdende Dunkelheit des Berginneren. Nur mühsam tasten sie sich die Felswände entlang, so weit der Lichtschimmer von draußen reicht. Dann wird es völlig Nacht.

"Hier ist nichts!" meint einer der Männer und mahnt zur Umkehr. "Du hast recht, es wird Zeit, wieder an die Luft zu kommen", stimmen ihm die anderen zu. Pillings aber will noch bleiben, will noch ein Stückchen weiter vordringen. Sein Entdeckerinstinkt ist erwacht. Er entzündet sein Taschenfeuerzeug und leuchtet die Wände, die Decke und den Boden ab. Es ist ein breiter, hoher Felsengang, wie ihn irgendwann das Wasser gegraben hat. Da und dort zweigen kleine Gänge ab. Auch in sie dringt Pillings ein, nachdem er sich durch Kreuzstriche an der Wand den Rückweg und die Orientierung gesichert hat. Unerwartet wird sein Eifer belohnt: Am Ende eines der Nebengänge sieht er am Boden, in Geröll und Sand gebettet und nahe beisammen liegend eine Anzahl erstaunlich geformter Tonfiguren, jede etwa eine Spanne lang, ohne Arme und Beine, sie zeigen meist, soweit Pillings es erkennen kann, einen seltsamen indianischen Aufputz. Vorsichtig sammelt er sie auf. Es sind elf Stück. Sonst findet sich nichts. Alle übrigen Teile der Höhle sind öd und leer und zeigen keinerlei Spuren ehemaliger Bewohntheit.

Aber diese Tonfiguren sind schon merkwürdig genug. Pillings eilt mit seinem Fund ans Licht des Tages.

Von seinen Begleitern ist nichts mehr zu sehen. Sie suchen wohl immer noch nach den verirrten Tieren. Pillings aber hat jetzt etwas anderes im Kopf. Er kehrt nicht auf seine Ranch zurück, sondern begibt sich in seine Stadtwohnung im weit entlegenen Städtchen Price, wo er hoffen darf, über seinen Fund etwas zu erfahren. Erst gegen Abend langt er an. Eine Nachbarin, der er die Figuren zeigt, überredet ihn, ihr die Tonplastiken für kurze Zeit zu überlassen, da sie die Absicht habe, eine Reise nach dem Osten der VereinigtenStaaten zu unternehmen. Dort werde sie Gelegenheit haben, die Figuren einem befreundeten Altertumsforscher vorzulegen. Pillings ist damit einverstanden, da er nicht weiß, an wen er sich sonst hätte wenden können.

Inzwischen ist es ja .erstaunlich, was es im Internet alles gibt nach etwas Suchen stößt man auf den Seiten der Northern Arizona University auf eine Abbildung der beschriebenen Statuen mit der Beschreibung:
"Clay figurines hidden by Indians in Range Creek cave about 900 years ago. [Figurines found by Clarence Pillings.]"
Der Höhlenname wird dort als Range Creek Cave angegeben

So kommen die Figuren bald darauf Mr. Neil Hudd vom United States National Museum und durch ihn auch dem Direktor Brew vom Peadbody Museum in Cambridge zu Gesicht. Beide Gelehrte erkennen sofort die Wichtigkeit des Fundes. Zur genaueren Untersuchung und Bestimmung ziehen sie den Amerikanisten Noel Morss hinzu, der die wissenschaftliche Bearbeitung und die Veröffentlichung des Ergebnisses der Untersuchung besorgt. Später werden die kostbaren Fundstücke nach Price zurückgebracht ... Die Höhle aber, in der dieser Fund geglückt ist, erhält den Namen Pillings-Höhle, zur Erinnerung an den Entdecker."

Soweit die Schilderungen von Schertel (Schertel, 1960, S. 2-4)

...

Hinweis: Diese Version ist eine stark gekürzte Version des Artikels


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